5. Sinnvoller Umgang mit Ressourcen

Energie sparen ist ein wesentlicher Schritt zum Schutz unserer Umwelt und unseres Klimas. Auch bei Veranstaltungen gibt es vielfältige Möglichkeiten Energie zu sparen. Achten Sie darauf, welche Energiequellen Sie bei Ihrer Veranstaltung verwenden, welche Materialien Sie einsetzen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, entscheiden Sie sich doch zB für einen Veranstaltungsort, an dem Warmwasser mit einer Solaranlage erzeugt wird.

Ökologische bzw umweltschonende Reinigungsmittel werden verwendet.

Beschreibung

Ob Putzmittel, Geschirrspülmittel oder ähnliches - achten Sie bei der Auswahl der Reinigungsmittel, die bei Ihrer Veranstaltung eingesetzt werden, auf größtmögliche Umweltschonung.

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Bei Aufbauten und Ausstattung (z.B. Bar) werden heimische Materialien (z.B. Hölzer) verwendet.

Beschreibung

Bei manchen Veranstaltungen werden spezielle Aufbauten angefertigt - Bühne, Weinbar, Sitzgelegenheiten, ... Mit der Verwendung von beispielsweise heimischen, möglichst unbehandelten Hölzern punkten Sie bei Ihren Gästen ganz sicher.

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Erneuerbare Energien (Fotovoltaikanlage, Solaranlage, Ökostrom) werden eingesetzt.

Beschreibung

Haben Sie schon einmal daran gedacht, Ihren Strombedarf mit Ökostrom zu decken? Fragen Sie bei der VKW nach.

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Den BesucherInnen wird die Möglichkeit geboten, die für ihre Anreise verursachten CO2-Emissionen zu kompensieren (Baumpflanzaktion, www.atmosfair.de, www.klimacent.at, etc).

Beschreibung

Organisationen wie atmosfair.de klimacent.at oder andere bieten die Möglichkeit CO2-Emmisionen zu kompensieren. Dabei zahlen Sie freiwillig für die von Ihnen verursachten Klimagase. Das Geld wird zB in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte investiert, um dort eine Menge Treibhausgase einzusparen. Finanziert werden Projekte in Entwicklungsländern. Ihr Geld trägt dazu bei, diese Projekte zu ermöglichen.

Eine andere Möglichkeit ist folgende: Die mit dem Auto angereisten BesucherInnen haben die Möglichkeit beim Eintritt oder an der Bonkassa beispielsweise 1 Euro pro Person in eine "Klimaschutz"-Kassa zu bezahlen. Dieses Geld wird für eine lokale oder regionale Umwelt-Aktion zur Verfügung gestellt. Oder: Die BesucherInnen unterstützen die Initiative "Plant-for-the-Planet (Kinder und Jugendliche setzen sich für weltweite Klimagerechtigkeit ein und pflanzen weltweit Bäume) und spenden für das Bäume-Pflanzen. Informieren Sie sich unter www.plant-for-the-planet.org

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Bei Außenveranstaltungen wird auf den Einsatz von Heizstrahlern verzichtet (Wenn notwendig, dann gasbetrieben).

Beschreibung

Heizstrahler benötigen viel Energie und sind daher umweltbelastend.

Wenn sie für die Umsetzung der Veranstaltung unbedingt notwendig sind, sind es zumindest gasbetriebene Heizstrahler. Begründung: Die Gesamtenergiebilanz von gasbetriebenen Heizstrahlern ist besser als jene, die mit Strom betrieben werden.

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Bei Veranstaltungen in Innenräumen wird die Steuerung der Heizung und Lüftung auf die Veranstaltung abgestimmt.

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Die Beleuchtung ist überwiegend energieeffizient.

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Die eingesetzten Geräte der Veranstaltung (Kühlschränke, PCs, Monitore, Drucker, Scanner, Kopiergeräte, etc.) sind überwiegend energieeffizient.

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Für Drucksorten wie Einladungen, Plakate etc. wird Recyclingpapier (100%) verwendet und klimaneutral gedruckt.

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Es gibt für fast jeden Zweck das richtige Recyclingpapier. Zudem ist Recyclingpapier nicht teurer als Frischfaserpapier und schont die Umwelt. Fragen Sie in Ihrer Druckerei!

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Anforderungen an mobile Toiletten

Beschreibung

Aus Sicht des Verbandes Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB) begrüßen wir die aktuelle Diskussion zu den Anforderungen an Mobil-WCs. Denn sowohl Mobil-WC Anbieter als auch Veranstalter haben nicht nur gegenüber Mitarbeitern und Konsumenten sondern auch gegenüber der Natur eine nicht zu unterschätzende Verantwortung, wenn es um den Umgang mit Fäkalien geht. Das betrifft essentielle Bereiche wie Hygiene, Mitarbeiterschulung und Umweltschutz, aber auch rechtliche Rahmenbedingungen.


Daher erlauben wir uns, Ihnen unser aktuelles Fact-Sheet „Bekenntnis zu hohen Standards bei Hygiene und Umweltschutz – Acht Anforderungen an mobile Toiletten“ zu übermitteln, das wir in Zusammenarbeit mit etablierten Mobil-WC Anbietern erstellt haben. So können Sie sich einen schnellen Überblick zum Thema verschaffen und erfahren, auf welche Kriterien bei der Wahl eines Mobil-WC Anbieters zu achten ist.

Bekenntnis zu hohen Standards bei Hygiene und Umweltschutz
Acht Anforderungen an mobile Toiletten

1. Ein Schmäh: Kompost aus dem WC
In Österreich ist es verboten, Kompost aus menschlichen Fäkalien herzustellen. Die einzig gesetzlich erlaubte Form der Entsorgung von Fäkalien ist die Klärung in der Kläranlage. Und eine ordnungsgemäße Kompostierung von Klärschlamm braucht mindestens acht Wochen – in 14 Tagen ist das weder möglich noch erlaubt – und kann nur sehr eingeschränkt eingesetzt werden.

2. Keine Chance für Keime!
Holz wirkt oft natürlicher als andere Materialien - ist aber sehr anfällig für die Bildung von Bakterien und Keimen. Im Vergleich zu Kunststoff lässt es sich weniger gründlich reinigen. Daher sind z.B. in der Gastronomieküche Holzschneidebretter verboten.

3. Das Pickerl fürs Klo
Green Events liegen im Trend. Deswegen sind bereits viele Anbieter mobiler WCs auf umweltverträgliche Substrate umgestiegen und mit dem Umweltzeichen für Green Events zertifiziert.

4. Auf die Größe kommt es an
mind. 200 Liter fasst ein mobiles WC im Durchschnitt. Kleinere Behältnisse erfordern mehr Aufwand bei Logistik und Transport – und das geht auf Kosten der CO2-Bilanz.

5. Sicherheit durch Expertise
Viele Anbieter haben in den letzten Jahren in die Sicherheit der mobilen Toiletten und der MitarbeiterInnen investiert. Zum Beispiel mit professionelle Saugfahrzeugen. Mit diesen lassen sich (im Gegensatz zum händischen Austausch der vollen Tanks) Verunreinigungen und Unfälle verhindern.

6. Lasst Profis arbeiten!
…damit wir alle gesund bleiben! Von Schutzausrüstung bis zu Hepatitis B-Impfung: MitarbeiterInnen müssen vor Fäkalien geschützt werden. Solide Schulungen verhindern, dass es beim Auf- und Abbau zu Unfällen kommt. Die tageweise Beschäftigung unerfahrener Aushilfskräfte ist höchst bedenklich!

7. Sparen am falschen Fleck
Statt einer Wasserspülung Sägespäne zu verwenden klingt umweltfreundlich, ist es aber nicht. In der Kläranlage verstopfen die Sägespäne die mechanischen Rechen und behindern die ordnungsgemäße Klärung der Fäkalien. Die Reinigung der Rechen benötigt dann dreimal so viel Wasser wie eine Wasserspülung für die WCs!

8. Besser kein Kontakt…
Ein unterschätzter, aber umso wichtiger Hygienestandard:
Kontaktschutzvorrichtungen in den Toiletten, z.B. in Form von Klappen. Nur das garantiert, dass es zwischen Toilettenbenutzer und Fäkalien nicht zum direkten Kontakt kommt.

www.voeb.at
VOEB-Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe – Schwarzenbergplatz 4 - 1030 Wien
T: 0043 1 7130253 – F: 0043 1 7152107 – email: voeb@voeb.at – www.voeb.at

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